Ein starkes Stück…

Im heutigen Schaufenster zum Sonntag, hat man sich den Bürgermeister zu einem Interview vorgenommen. Leider geht aus diesem nicht so wirklich hervor, was er eigentlich will. Will er nun weiterhin wechselnde Mehrheiten, oder doch eher vorab besprochene Mehrheiten, wie es unter Jamaica einige Jahre gelaufen ist. Will er eine Ratssitzung, wo schon von vorn herein alles klar ist und die Sitzung nur zur Show statt findet? Es ist auch etwas zu einfach, Norbert Back und Markus Roßdeutscher, die Zünglein an der Waage zu nennen. Vor allem aber, was sind Zufallsmehrheiten? Mehrheiten ergeben sich aus guter Arbeit und einem guten Miteinander.

Zur ersten gemeinsamen Sitzung nach den Wahlen, wurde von EIN HERZ FÜR DORMAGEN ganz klar gesagt, dass wir jedem Antrag zustimmen werden, der die Stadt Dormagen nach vorne bringt und dem Dormagener Bürger zugute kommt. Auch wurde ganz klar gesagt das wir nicht zustimmen werden, wenn wir meinen, dass ein Antrag nichts bringt oder völlig überflüssig ist. Auch haben wir gesagt das wir keinerlei Problem damit haben, wer der Antragsteller ist. Leider ist dieser Fakt bei nicht allen Im Stadtrat angekommen, wie bei EIN HERZ FÜR DORMAGEN.

Auch geht er auf einen ganz wichtigen Punkt in seinem Interview ein, nämlich dem guten Miteinander. In der SPD gibt es Ratsmitglieder die nicht in der Lage sind, einem „guten Tag“ oder einem „guten Abend“ mit Anstand zu erwidern. Das betrifft einzelne Ratsmitglieder die vorher mal etwas anderes gemacht haben, sich davon aber losgesprochen haben, nur reicht das nicht aus bei einigen SPD Mitgliedern. Also finden wir, kann und brauch er nicht immer auf diesem guten Miteinander herumreiten, sondern sollte mal lieber sehen das die Ratsmitglieder würdig miteinander umgehen.

Es sind aber nicht nur die SPD Mitglieder die so mit anderen umgehen, für sich aber immer das größte Verständnis und Miteinander beanspruchen. Es gibt auch andere Parteien-/Fraktionen die den Einzelratsmitgliedern jegliche Zusammenarbeit versagen.

So kann ich z.B. sagen, dass ich seit der ersten gemeinsamen Sitzung nach den Wahlen, mit dem Bürgermeister kein Telefonat, oder Einzelgespräch zu irgendeinem Thema geführt habe. Ich habe Ihm in einer Sitzung mal mitgeteilt aus welcher Begründung ich einer Sache nicht zugestimmt habe, das war es gewesen. So viel zu einem guten Miteinander.

Wir von EIN HERZ FÜR DORMAGEN befürworten jede Art der Zusammenarbeit, weil es hier nicht um Einzelne Personen oder persönlichen Empfindungen geht, sondern um die Stadt Dormagen und deren Bürger. Diese darf sich aber nicht auf einzelne Themen beschränken um eventuell Stimmen zu bekommen. Wir verschließen uns vor keinem.

Die Aussage das er ein Verbündeter ist, ist auch bestimmt so zu sehen, wir sehen Ihn auch nicht als Feind oder sonstiges, nur heißt das nicht das man auch alles absegnen muss was da kommt. In einer Demokratie ist das doch genau das was sie ausmacht, nämlich das es keine Absprachen vorher gibt.

Um es hier noch einmal zu verdeutlichen was wir meinen, folgende Sachlage. Wir von EIN HERZ FÜR DORMAGEN sehen eine Frau Gaspers nicht auf der Stelle der Kämmerin. Nicht weil wir gegen Sie etwas persönliches haben, oder weil Sie Mitglied einer der Ratsfraktionen ist, oder sonst was. Wir sehen es aus der Begründung das Sie eigentlich die Stadt Dormagen schon verlassen wollte und nur noch hier ist, weil Sie auf der anderen Stelle (wo Sie bekanntlich auch herkommt) abgelehnt wurde.

Dazu kommt das die Stadt keine Haushaltslage hat, um solche Experimente zu machen und Sie ja nun mal auch keine Kämmerin ist. Wir reden hier nicht, von verweigern und ein schlechtes Miteinander, nein wir reden hier von einem klaren Gedanken zu einer verantwortungsvollen Stelle, die der Stadt teuer zu stehen kommen kann.

Es ist auch kein guter Stil, dass andere Ratsmitglieder erst aus der lokalen Presse erfahren über was man in der Ratssitzung abstimmen möchte. Dies kommt auch daher, da sich einige Fraktionen dagegen ausgesprochen haben, die Einzelratsmitglieder mit einzubeziehen. Vielleicht sollte man sich dazu mal Gedanken machen.

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