do.mi.presse

08.12.2020 – 13:13

Stadt bietet eine virtuelle Kunstausstellung über „Dormagens verborgene Schätze“ an

„Dormagens verborgene Schätze“ lautet der Titel einer virtuellen Kunstausstellung, die jetzt im Internet unter www.dormagen.de/ausstellung zu sehen ist. Kunsthistorikerin Denise Trump hat aus der städtischen Kunstsammlung, die knapp 5.000 Werke umfasst, eine interessante Auswahl an Exponaten getroffen. „Es handelt sich zumeist um Ankäufe aus den Ausstellungen der vergangenen Jahrzehnte, die den kleineren Zweig der Sammlung bilden. Sie beinhalten in Dormagen bekannte, aber auch unbekanntere Positionen, die unterschiedlichste Biographien sowie Handschriften offenbaren und die kulturelle Identität der Stadt maßgeblich mitprägen“, erläutert Denise Trump.

Bekannte heimische Künstlerinnen und Künstler wie Anne Becker-Küpper, Joachim Braatz, Heike und Heinz Gödecke, Jutta Kükenthal sowie Hans-Jürgen Knoll und Anita Schüller sind mit jeweils einem Werk ebenso vertreten wie internationale Kreative. Zu denen zählen der Londoner David Taborn, die belarussische Malerin Olga Domanova-Kondo und der zu Lebzeiten in der Schweiz beheimatete Kunstpädagoge Dieter Linxweiler. Einen Höhepunkt der Schau bildet die Arbeit „Parlament“ von Jörg Immendorff, einer der bedeutendsten Künstler Nachkriegsdeutschlands. Ebenfalls bemerkenswert sind drei Studien, die Theo Blum unter dem selten geführten Aliasnamen „Fleury“ gefertigt hat.

Aus dem Nachlass des Zonser Ehrenbürgers besteht auch der Großteil der Dormagener Kunstsammlung. Rund 2400 Druckgrafiken, 1700 Zeichnungen sowie eine Vielzahl von Ölgemälden und weiteres Zubehör wie Druckplatten und Glasplattennegativen hat Theo Blum der damaligen Stadt Zons übergeben. Im Zuge der kommunalen Neugliederung 1975 übernahm die Stadt Dormagen als Rechtsnachfolge das Vermächtnis des künstlerischen Werks sowie den schriftlichen Nachlass, der im Archiv des Rhein-Kreis Neuss aufbewahrt wird.

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08.12.2020 – 12:57

Geänderte Öffnungszeiten der Stadtverwaltung zwischen den Feiertagen

Die Stadtverwaltung, alle Nebenstellen und Einrichtungen haben zwischen den Feiertagen folgende Öffnungszeiten:

Heiligabend, 24. Dezember                      geschlossen

1. Weihnachtstag, 25. Dezember            geschlossen

2. Weihnachtstag, 26. Dezember            geschlossen

Sonntag, 27. Dezember                            geschlossen

Montag, 28. Dezember                             mit Terminvereinbarung

Dienstag, 29. Dezember                           mit Terminvereinbarung

Mittwoch, 30. Dezember                           mit Terminvereinbarung

Silvester, 31. Dezember                           geschlossen

Neujahr, 1. Januar                                     geschlossen

Samstag, 2. Januar                                    geschlossen

Sonntag, 3. Januar                                 geschlossen

Vom 28. bis 30. Dezember sowie ab Montag, 4. Januar, muss für einen Verwaltungsbesuch einen Termin vereinbart werden. Dieser kann im Vorfeld telefonisch unter 02133 257 257, per E-Mail unter buergeramt@stadt-dormagen.de oder online unter www.dormagen.de/terminvergabe vereinbart werden.

Die Stadtbibliothek hat zwischen den Feiertagen wie folgt geöffnet:

Heiligabend, 24. Dezember                      geschlossen

1. Weihnachtstag, 25. Dezember            geschlossen

2. Weihnachtstag, 26. Dezember            geschlossen

Sonntag, 27. Dezember                            geschlossen

Montag, 28. Dezember                             10 bis 18 Uhr

Dienstag, 29. Dezember                           10 bis 20 Uhr

Mittwoch, 30. Dezember                           geschlossen

Silvester, 31. Dezember                           geschlossen

Neujahr, 1. Januar                                     geschlossen

Samstag, 2. Januar                                    10 bis 14 Uhr

Sonntag, 3. Januar                                 geschlossen

Ab Montag, 4. Januar, gelten wieder die gewohnten Öffnungszeiten:

Montag          10 bis 18 Uhr

Dienstag       10 bis 20 Uhr

Mittwoch        geschlossen

Donnerstag  14 bis 20 Uhr

Freitag           10 bis 18 Uhr

Samstag        10 bis 14 Uhr

Weiterhin sind die aktuellen Hygienevorschriften und Abstandsregeln zu beachten. Es ist eine Mund- und Nasenbedeckung zu tragen. Zudem sollten die Hände beim Betreten des jeweiligen städtischen Gebäudes desinfiziert werden.

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04.12.2020 – 13:23

Stadt und Caritas helfen beim Weg zurück zur eigenen Wohnung

Wer einmal auf der Straße lebt, hat es sehr schwer, wieder auf dem regulären Wohnungsmarkt Fuß zu fassen. Hier setzt die Arbeit der Caritas-Wohnungsnothilfe in Kooperation mit der Stadt Dormagen an. Sie unterstützt und begleitet Wohnungslose oder von Wohnungslosigkeit bedrohte Menschen schnell und unbürokratisch. Das Ziel: Betroffene wieder in eine eigene Wohnung zu bringen. Das Projekt ist Teil der Landesinitiative Nordrhein-Westfalens „Endlich ein Zuhause!“

Vermittlung von Hilfsangeboten, Beratung bei drohender Kündigung oder Zwangsräumung, Lösungen finden bei Mietschulden, Hilfe bei der Wohnraumsuche, Kooperation mit der Wohnungswirtschaft – dies sind Beispiele für die vielfältigen Aufgaben, die die Wohnungsnothilfe Dormagen in Zusammenarbeit mit der Stadt übernimmt. Regelmäßig ist Caritas-Sozialarbeiterin Kristina Teubler zudem mit einem Beratungsbus unterwegs, besucht Notunterkünfte der Wohnungslosen, berät und macht Hilfsangebote. Alle Beratungen sind kostenlos und vertraulich.

„Die Arbeit der Caritas ist eine sehr wertvolle, die wir gerne als Stadt unterstützen. Gerade in dieser kalten Jahreszeit ist es wichtiger denn je, eine Unterkunft zu haben“, sagt Bürgermeister Erik Lierenfeld. „Durch die Kooperation wollen wir den Betroffenen schnell und unbürokratisch helfen.“

Die Gründe, warum Menschen zu Wohnungslosen werden, sind sehr unterschiedlich. „Das Thema Wohnungslosigkeit geht meist mit vielen sozialen Schwierigkeiten einher. Deshalb müssen auch die Angebote der Wohnungsnothilfe sehr vielfältig sein“, sagt Caritas-Vorstand Marc Inderfurth und ergänzt: „Wir sind froh, dass wir Betroffenen in Dormagen mit diesem Angebot Hilfestellung und Orientierung geben können.“

Wer Kontakt zur Wohnungsnothilfe Dormagen sucht, kann einen Termin telefonisch unter 02133 2500 400 oder mobil unter 0162 20833 46 sowie per E-Mail an wnh-dormagen@caritas-neuss.de vereinbaren. Die Wohnungsnothilfe sitzt im Haus der Familie an der Straße Unter den Hecken.

Das Projekt Das Projekt ist Teil der Landesinitiative „Endlich ein Zuhause!“ und zunächst bis Ende 2022 befristet. Es wird von der Stadt Dormagen, dem Rhein-Kreis Neuss und dem Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales NRW unterstützt.

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14.05.2020 – 16:34

Sanierung der Sekundarschule vor Wende: Bürgermeister Lierenfeld kündigt entscheidende Neuausrichtung an

Sie dauerte immer länger und wurde immer teurer: Das ist die ehrliche Bilanz der Sanierung der Sekundarschule bis hierhin. Nun soll das Projekt auch vor dem Hintergrund der Corona-Pandemie einer Neuausrichtung unterzogen werden, wie Bürgermeister Erik Lierenfeld ankündigt: „Es gab bei diesem Projekt von Beginn an eklatante Fehler, da gibt es nichts zu beschönigen“, sagt Lierenfeld. „Mit der Übernahme der Verantwortung für den Eigenbetrieb geht auch die Verantwortung dafür einher, dass diese Fehler aufgearbeitet werden – und sich in Zukunft nicht wiederholen.“ Dazu bedürfe es eines engeren Controllings, besserer Kommunikation zwischen Eigenbetrieb und Projektsteuerer und größerer Transparenz. Diese Prinzipien für ein verbessertes Baumanagement werden bereits umgesetzt.

In der gegenwärtigen Corona-Krise trete ein weiterer Aspekt hinzu: „Der Schulalltag wird nicht mehr derselbe sein. Lernen wird in Zukunft noch stärker von Digitalisierung geprägt sein. Darin sind sich alle Experten einig“, erläutert Schuldezernent Robert Krumbein. „Außerdem sehen wir aktuell, wie unsere Schulen versuchen, sich auf die neuen Anforderungen an den Infektionsschutz einzustellen. Ich betrachte es daher als Chance, das bei einem solchen Bauvorhaben mit zu berücksichtigen“, so Lierenfeld. 

Ein überarbeiteter Bauzeitenplan soll in den nächsten Wochen vorgestellt werden. „Weil wir wissen, dass die Coronakrise Auswirkungen haben wird – auch auf dieses Projekt. Wir müssen versuchen abzuschätzen, wie schwer diese Auswirkungen sein werden“, erläutert Lierenfeld. Zuletzt war der Erstbietende bei der EU-weiten Ausschreibung der Rohbau- und Sanierungsleistungen abgesprungen, weswegen die Vergabe an den Zweitbietenden erfolgen musste.

Weitere Kostensteigerungen und Verzögerungen seien künftig nicht auszuschließen, sondern zu erwarten. Lierenfeld: „Wir sind im ursprünglichen Zeitplan bereits mehr als ein Jahr hintendran. Bei aller notwendigen Analyse richten wir den Blick aber vor allem nach vorn.“ Es gehe darum, mit strukturierter und engagierter gemeinsamer Arbeit dafür zu sorgen, dass das Projekt endlich zu Ende geführt wird. So wird künftig ein Monitorer eingesetzt, der das Projekt eng begleitet und überwacht und dafür sorgt, dass Entscheidungen schnell getroffen und neue Entwicklungen unverzüglich kommuniziert werden können. Zudem wird sich der Verwaltungsvorstand alle 14 Tage persönlich vor Ort über den Baufortschritt informieren.

Ganz anders sieht es beim Lernort aus: Hier hat der Eigenbetrieb ein weiteres Gutachten beauftragt. „Anhand der aktuellen Feststellungen müssen wir mit einem Kostenvolumen von rund 21 Millionen Euro bei einer höchst komplizierten Baumaßnahme rechnen“, erklärt Eigenbetriebs-Leiter Frank Wolfgramm. Die Stadt spricht sich mittlerweile für einen Neubau aus: „Wir werden nicht denselben Fehler wiederholen und im Bestand sanieren, wenn die Kostenrisiken zu groß sind, auch wenn dann die bisherigen Planungen obsolet wären“, sagt Lierenfeld.

Mit der Aula des Bettina-von-Arnim-Gymnasiums ist derweil ein städtisches Gebäude gesperrt, dessen umfassende Sanierung eigentlich bereits abgeschlossen war. „An der BvA-Aula haben sich seit der Inbetriebnahme massive Mängel gezeigt. Bei der weitergehenden Überprüfung durch Sachverständige wurde festgestellt, dass das Gebäude vorerst nicht genutzt werden kann“, erklärt Lierenfeld. Berichte über eine bevorstehende Absetzung des Projektsteuerers wies Bürgermeister Erik Lierenfeld zurück: „Das ist keine Option! Wir müssen jetzt gemeinsam den Karren aus dem Dreck ziehen.“ Die Veröffentlichung sämtlicher Prüfberichte zu dem Themenkomplex werde derzeit mit den Betroffenen abgestimmt und vom Rechtsamt vorbereitet. „Eine Legendenbildung hilft niemanden, deshalb werden wir sehr transparent sein, wenn es darum geht, Fehler der Vergangenheit aufzuarbeiten. Wir haben daraus Konsequenzen gezogen. Jetzt ist es an der Zeit, die Arbeit anzupacken“, so Lierenfeld.

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14.05.2020 – 13:31

Fällung kranker Bäume im Zerrenger Büschchen in Delrath

Die Rußrindenkrankheit breitet sich weiter aus. Mehrere Bergahorne im Mischwald rund um den Ententeich in Delrath im Zerrenger Büschchen und an der Zufahrt zur Raststätte Nievenheim sind befallen. Sie müssen aus Sicherheitsgründen gefällt werden. Dies übernimmt ein darauf spezialisiertes Forstunternehmen ab der kommenden Woche.

Da die Kronen und Äste der betroffenen Bäume durch die entstehende Weiß- bzw. Moderfäule innerhalb weniger Wochen brüchig werden, müssen die Bergahorne zeitnah entnommen werden. Dies gilt auch im Hinblick auf gesundheitliche Gefahren durch die Sporen. Die Baumfällarbeiten sind gefährlich, zudem ist das Gelände um den See zum Teil abschüssig und schwer zugänglich. Deshalb wird diesmal mit speziell dafür geeigneten Fällbaggern mit langen Auslegern gearbeitet. Der gesamte Bereich um den See wird bis auf weiteres nicht zugänglich sein.

Bereits vergangenes Jahr sind zahlreiche Bergahorne der Rußrindenkrankheit zum Opfer gefallen. Zunächst betraf es die Waldbereiche am Holzweg und an der alten Heerstraße, dieses Jahr mussten zudem Bergahorne im Park an der Haberland- und Beethovenstraße gefällt werden. Es liegt die Vermutung nahe, dass dies an der bereits langanhaltenden trockenen Witterungsphase in diesem Frühjahr und als Spätfolge der erneut trockenheißen Witterung des Jahres 2019 liegt. Insbesondere Hitzestress gilt als auslösender Faktor der Erkrankung, die durch den im Baum lebenden Pilz hervorgerufen wird. Im Herbst dieses Jahres werden die dabei entstandenen Baumlücken wieder mit standort-gerechten Mischbaumarten und Waldrandsträuchern als Ergänzung aufgeforstet.

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13.05.2020 – 16:00

Coronavirus: Hauptausschuss tagt am 18. Mai weiter

Der Hauptausschuss der Stadt Dormagen hat seit der Corona-Pandemie am gestrigen Dienstag, 12. Mai, erstmals wieder getagt. Aufgrund des Umfangs der Tagesordnung wurde die Sitzung nach sechs Stunden unterbrochen und wird am Montag, 18. Mai, fortgesetzt. Der öffentliche Teil wird ab etwa 16.30 Uhr beginnen. Alle Bürgerinnen und Bürger können den Hauptausschuss auch von zu Hause aus verfolgen. Er wird auf dem städtischen YouTube-Kanal unter https://www.youtube.com/user/PresseStadtDormagen übertragen.

Der zweite Teil der Sitzung findet erneut im Ratssaal der Stadt Dormagen statt – unter großen Sicherheitsvorkehrungen, damit Öffentlichkeit und Sitzungsteilnehmer dabei einem möglichst geringen Infektionsrisiko ausgesetzt sind. Aufgrund der vom nordrhein-westfälischen Landtag festgestellten epidemischen Lage ordnete Bürgermeister Lierenfeld in Abstimmung mit dem Gesundheitsamt des Rhein-Kreises Neuss Vorkehrungen zum Infektionsschutz an.

Zu dem Konzept gehören etwa Eingangskontrollen. Zudem sind im Rathaus zwingend Mund- und Nasenbedeckungen zu tragen. Bürgerinnen und Bürger, die an der öffentlichen Sitzung teilnehmen möchten, werden daher gebeten, spätestens 15 Minuten vor Sitzungsbeginn da zu sein, da Wartezeiten nicht auszuschließen sind.

Damit der Mindestabstand von 1,5 Metern eingehalten werden kann, ist die Zuschauerzahl auf 20 Personen begrenzt. Wer Erkältungssymptome hat, kann nicht teilnehmen. An einer Teilnahme Interessierte können sich spätestens einen Tag vor der Sitzung mit ihren Kontaktdaten im Ratsbüro der Stadt per E-Mail an ratsbuero@stadt-dormagen.de oder telefonisch unter 02133 257 115 registrieren lassen. Diese erhalten dann bevorzugt Zugang. Nur wenn noch Plätze frei sind oder wieder Plätze frei werden, kann darüber hinaus Zugang gewährt werden.