Keine Notwendigkeit…?

Es gab zu diesem Thema eine Einladung der IG Nievenheim, an die Fraktionen in Dormagen, um ein Stimmungsbild zu diesem Thema der einzelnen Fraktionen zu bekommen. Die Presse war entweder nicht eingeladen, gut versteckt, aber auf keinen Fall vor Ort gewesen. Diese Veranstaltung wurde von 2 Personen der CDU, 1 Person SPD, 1 Person EIN HERZ FÜR DORMAGEN und 1 Person Grüne besucht.

Wie Sie dem Artikel entnehmen können, finden Sie keinen einzigen Satz, weder von EIN HERZ FÜR DORMAGEN noch von den Grünen dazu. Es wundert dann schon, woraus sich solche Artikel dann zusammendichten. Es zeigt aber wieder deutlich auf, dass man die Meinung der Anderen, nicht der GroKo angehörigen Fraktionen, eigentlich nicht relevant ist und somit auch nicht an den Bürger gebracht werden muss. Man muss die Grünen nicht mögen, aber auch die Grünen sowie EIN HERZ FÜR DORMAGEN, haben Ihren Standpunkt in diesem Gespräch, dazu kundgetan. Kommen wir nun zum eigentlichen Thema…

Zurzeit kocht das Thema „Hallenbad Nievenheim“ hoch in den lokalen Medien oder in Gesprächen mit Bürgern. Die Meinungen sind unterschiedler Art und Weise. Die einen sagen Sie möchten das Bad behalten, die Anderen, dann allerdings meist nicht direkt aus Nievenheim, möchten es eher nicht wegen der anstehenden Kosten, für andere wiederrum war es einer der Mitgründe sich ein Grundstück in Nievenheim zu kaufen um dort den Lebensmittelpunkt zu finden.

In diesem Nievenheimer Bad, was nach Fertigbau des neuen (Wettkampf)Hallenbades in Dormagen-Mitte, dann nun der Geschichte angehören soll, hat laut Altenburg Gutachten ca. 100.000 Menschen damit erfreut, dass diese dort schwimmen gehen konnten. Richtig ca. 100.000 Menschen. Das war zu der Zeit mehr als in dem Hallenbad in Dormagen-Mitte. Wenn man jetzt mal hingeht und großzügig 20.000 – 40.000 Menschen aus dem naheliegenden Umfeld von Nievenheim abzieht, sind das dann immer noch 60.000- 80.000 Menschen, die dort schwimmen gehen würden.

Darin sieht die Dormagener CDU allerdings keinerlei Notwendigkeit, dieses Hallenbad zu erhalten. Die SPD wird diese Meinung durch den Koalitionsvertrag genauso vertreten werden. Man wird sich der Meinung der Stadtverwaltung dazu anschließen, egal wie viele Menschen dort dann noch schwimmen gehen würden.

Bitte? Keine Notwendigkeit? Dormagen bekommt ein neues Hallenbad, was zwar eine deutlich größere Wasserfläche besitzen wird, wo aber die eigentlich Schwimmfläche mit Bahnen geringer ist. Zurzeit hat man in beiden Bädern 10 Schwimmbahnen. Im neuen Bad nur noch dieser 8, zusätzlich befindet sich ein Sprungturm in dem Becken der 8 Bahnen, was heißt wenn dieser geöffnet ist, sind diese 8 Bahnen weiter eingeschränkt. Dazu kommt das die Wasserfläche zwar größer ist, hier redet man aber immer nur von Wasserfläche und nicht wirklich Schwimmnutzfläche. Ein Lernschwimmbecken, sowie andere noch dazu kommende Wasserflächen, kann man zwar mit einberechnen, aber diese vergrößern ja nicht die Schwimmfläche. Ein Lernschwimmbecken ist wie der Name ja schon suggeriert, eben ein Lernschwimmbecken.

Dazu kommt dann die Aussage der Dormagener Kämmerin, das diese den Belegungsplan der IG Nievenheim zur Verfügung gestellt hat. Dies scheint so auch nicht wirklich richtig zu sein. In dem Gespräch lag zwar ein Belegungsplan vor, doch dieser bezog sich einzig und allein auf die Römertherme- und das Bad Nievenheim. Es geht der IG-Nievenheim auch nicht darum, wie es in dem Artikel ausgedrückt wird, wer wann und wo Schwimmzeiten hat, sondern einfach nur wie die Schwimmzeiten verteilt sind.

Auf den Einwurf in der Gesprächsrunde, was denn mit den anstehenden Wettkampfwochenenden sei, war großes Erstaunen in den Gesichtern zu lesen. Irgendwie hat man bisher auch in der Presse dazu überhaupt nichts lesen können. Das Schwimmbecken im neuen Bad wurde extra mit Wettkampfbahnen ausgestatten, damit dort auch Wettkämpfe stattfinden können. Dies taucht leider noch nirgendwo auf. Auch auf die Frage speziell an die CDU, wo man denn die 60.000 – 80.000 Menschen denn unterbringen möchte, großes Schweigen, leider keine Antwort. Darum wundert es uns umso mehr, dass man von Seiten der CDU keine Notwendigkeit sieht. Sind wir mal ehrlich, die CDU sieht auch keine Notwendigkeit die Grenzen zu sichern, was wir davon haben, können wir ja tag- täglich in der Zeitung und anderen Medien wahrnehmen.

Alles in allem, ist es sehr bemerkenswert wie solche Artikel doch, ohne mit allen Beteiligten gesprochen zu haben, zustande kommen. Bemerkenswert finden wir auch, dass die CDU sowie die SPD überhaupt keinen Schmerz damit haben ein defizitäres Bad zu finanzieren, wo der eigentliche Betreiber einfach mal wegen Unwirtschaftlichkeit den Geldhahn zudreht hat.

Dies kostet den Bürger jährlich mal eben schlappe €200.000, dazu kommt das dieser Versorgervertrag zum 31.12.2016 mal eben stillschweigend um weiter 5 Jahre verlängert wurde, heißt eine weitere €1.000.000 für den Steuerzahler=Bürger von Dormagen.

Es ist schade dass man so etwas dann neutrale Berichterstattung nennt…

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