Man spricht Deutsch…

Wie in der NGZ am 25.11.2016 zu lesen gewesen ist, plädiert der Dormagener Integrationsrat dafür, dass der Unterricht an den Schulen in der Muttersprache stattfinden sollte. Nehmen wir es mal mit etwas Ironie. Es ist schön dass der Dormagener Integrationsrat in Form von Herrn Güneysu sich dafür einsetzt, dass Migrantenkinder mehr in Deutsch unterrichtet werden. Wir wissen auch, dass der Dormagener Integrationsrat es so nicht gemeint hat. Es ist aber nun mal so, dass Deutsch hier nun mal die Muttersprache ist und nichts anderes.

Schauen wir doch einfach mal wo die eigentlichen Probleme einer ordentlichen Integration von Menschen mit Migrationshintergrund liegen könnten. In der Hauptsache und an erster Stelle sind es bestehende Sprachprobleme.

Man kann Menschen, die der Deutschen Sprache nicht mächtig sind, nur sehr schlecht oder gar nicht in den Arbeitsmarkt integrieren, Kinder in Kindergärten, die außerhalb des Kindergärten nur Ihrer Muttersprache sprechen, lernen nur sehr schwer die Deutsche Sprache.

Das Problem liegt meist gar nicht bei den Kindern oder in den Einrichtungen, sondern einzig und allein bei den Eltern, die sich einfach weigern die Deutsche Sprache so zu lernen wie es notwendig wäre, um sich im Alltag zu bewegen. Somit wird eine erfolgreiche Integration auch gleichzeitig verweigert und strikt abgelehnt. Es muss nicht in den Muttersprachen der Migranten unterrichtet werden, sondern einzig und allein in der Muttersprache des Landes. Dazu gehört auch, dass auf den Schulhöfen die Muttersprache des Landes gesprochen wird.

Dies liegt auch an den sich immer mehr bildenden Parallelgesellschaften, ganze Stadtteile werden von Migranten übernommen und somit stehen diese als Integrationshindernis da. Es wird immer bestritten dass es Parallelgesellschaften gibt, leider ist das nur im Tenor der Gutmenschen so.

Wenn ich in einer Umgebung lebe, wo man nicht ein Wort Deutsch sprechen muss um beim Einkaufen bedient zu werden, wo es keine deutschen Geschäfte mehr gibt, wo sogar die Geschäftsbeschriftungen in ausländischer Sprache stehen, warum soll man da noch Deutsch lernen. Durch dieses Verhalten zeigt man deutlich auf, dass man eine erfolgreiche Integration ablehnt.

Ich habe mal auf einer Schulveranstaltung des Integrationsrates Dormagen, in der Gesamtschule Nievenheim an die sogenannten Spezialisten und Lehrer eine Frage gestellt. Ich hatte gefragt ob die dort anwesenden (Spezialisten und Lehrer) der Meinung seien, dass ein Kind mit Migrationshintergrund, was nur über die paar Stunden im Kindergarten-/Kita Deutsch sprechen, bzw. lernen muss, danach bis zum anderen Tag in der Muttersprache unterwegs ist, die Schulreife erreichen könne. Ich warte leider bis heute noch auf die Antwort dazu. Meine Meinung ist, ein Kind kann unter diesen Umständen auf keinen Fall die Schulreife erreichen, wie soll es das auch, wenn zuhause keiner Deutsch spricht.

Wir wollen auch nicht zu lange auf diesem Thema rumreiten, damit nicht irgendwelche Spitzfindigen auf die Idee des Rechtsradikalismus kommen und womöglich wieder mal ein „runder Tisch gegen rechts“ gegründet wird.

Wir begrüßen es aber sehr dass der Dormagener Integrationsrat sich so für die Muttersprache des Landes einsetzt. Wirklich löblich…wie gesagt, man spricht Deutsch.

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